Berechnungsgrundlagen zum Artikel "Wahrscheinlichkeit der Abwendung eines Windenergieprojekts durch Bürger nahezu 0"
Die Wahrscheinlichkeit einer Abwendung wird durch ein mehrstufiges mathematisches Modell dargestellt. Dabei wird der gesamte Verfahrensweg als Abfolge mehrerer Stufen modelliert.
Es werden vier Stufen unterschieden:
- Planungsebene (Flächennutzungsplan, Regionalplanung)
- Genehmigungsebene (immissionsschutzrechtliches Verfahren)
- gerichtliches Eilverfahren
- gerichtliches Hauptsacheverfahren
Die Gesamtwahrscheinlichkeit ergibt sich aus der Kombination der Erfolgswahrscheinlichkeiten dieser einzelnen Stufen.
Formal ergibt sich:
[
P(\text{Abwendung}) = P(A_1) + (1 - P(A_1)) \cdot P(A_2)
]
[
- (1 - P(A_1))(1 - P(A_2)) \cdot P(A_3)
]
[ - (1 - P(A_1))(1 - P(A_2))(1 - P(A_3)) \cdot P(A_4)
]
Dabei bezeichnet:
[
A_1 = \text{Erfolg auf der Planungsebene}
]
[
A_2 = \text{Erfolg im Genehmigungsverfahren}
]
[
A_3 = \text{Erfolg im gerichtlichen Eilverfahren}
]
[
A_4 = \text{Erfolg im Hauptsacheverfahren}
]
Zusätzlich können unterschiedliche Argumenttypen berücksichtigt werden:
- Artenschutz
- Immissionsschutz
- Wasser- und Bodenschutz
- Landschaftsschutz
- Verfahrensfehler oder Defizite in der Umweltverträglichkeitsprüfung
Werden mehrere Argumenttypen gleichzeitig vorgebracht, kann ihre kombinierte Wirkung mathematisch über eine sogenannte Noisy-OR-Aggregation beschrieben werden:
[
P(A_s \mid K) = 1 - \prod (1 - p_{s,k})
]
Dabei bezeichnet:
[
p_{s,k} = \text{Erfolgswahrscheinlichkeit des Argumenttyps } k \text{ auf der Stufe } s
]
Zur statistischen Schätzung dieser Wahrscheinlichkeiten kann ein bayesianisches Modell verwendet werden:
[
x \sim \text{Binomial}(n,p)
]
[
p \sim \text{Beta}(a,b)
]
[
p \mid x,n \sim \text{Beta}(a+x,; b+n-x)
]
Das Posterior-Mittel ergibt sich zu:
[
E[p] = \frac{a+x}{a+b+n}
]
Für die empirische Ausgangsrechnung wird der statistische Datensatz mit
[
n = 76
]
[
x = 1
]
verwendet.
Das bedeutet:
- (n = 76) = insgesamt 76 erledigte Verfahren
- (x = 1) = davon 1 vollständiger Erfolg
Die Basiswahrscheinlichkeit berechnet sich damit als:
[
P_{\text{Basis}} = \frac{x}{n}
]
Einsetzen der Werte:
[
P_{\text{Basis}} = \frac{1}{76}
]
Division:
[
1 \div 76 = 0{,}0131578947
]
Gerundet:
[
P_{\text{Basis}} \approx 0{,}0132
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}0131578947 \times 100 = 1{,}31578947
]
Gerundet:
[
P_{\text{Basis}} \approx 1{,}32,%
]
Damit beträgt die unadjustierte Basiswahrscheinlichkeit eines vollständigen Erfolgs:
[
P_{\text{Basis}} \approx 1{,}32,%
]
Nun wird das Transfermodell angewendet.
Es werden zwei Reduktionsfaktoren eingeführt:
[
f_1 = 0{,}5
]
[
f_2 = 0{,}7
]
Dabei bedeutet:
- (f_1 = 0{,}5): Nur ein Teil der Fälle ist überhaupt mit typischen Bürgerklagen vergleichbar.
- (f_2 = 0{,}7): Nur ein Teil der vollständigen Erfolge ist typischen Bürger-Einwendungen zuzurechnen.
Die Zielwahrscheinlichkeit für „Bürger + typische Einwendungen“ berechnet sich als:
[
P_{\text{Bürger}} = P_{\text{Basis}} \cdot f_1 \cdot f_2
]
Einsetzen des ungerundeten Basiswertes:
[
P_{\text{Bürger}} = 0{,}0131578947 \cdot 0{,}5 \cdot 0{,}7
]
Erster Rechenschritt:
[
0{,}0131578947 \cdot 0{,}5 = 0{,}00657894735
]
Zweiter Rechenschritt:
[
0{,}00657894735 \cdot 0{,}7 = 0{,}004605263145
]
Gerundet:
[
P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}00461
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}004605263145 \times 100 = 0{,}4605263145
]
Gerundet:
[
P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46,%
]
Damit ergibt sich als Punktwert:
[
P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46,%
]
Bandbreite / Unsicherheitsintervall
Zur Bildung einer Bandbreite werden die Faktoren nicht als fest, sondern als variabel angenommen.
Es wird gesetzt:
[
f_1 \in [0{,}4;; 0{,}6]
]
[
f_2 \in [0{,}6;; 0{,}8]
]
Untergrenze
Für die kleinste plausible Erfolgswahrscheinlichkeit wird mit den kleineren Faktoren gerechnet:
[
P_{\text{min}} = \frac{1}{76} \cdot 0{,}4 \cdot 0{,}6
]
Zunächst wieder:
[
\frac{1}{76} = 0{,}0131578947
]
Erster Rechenschritt:
[
0{,}0131578947 \cdot 0{,}4 = 0{,}00526315788
]
Zweiter Rechenschritt:
[
0{,}00526315788 \cdot 0{,}6 = 0{,}003157894728
]
Gerundet:
[
P_{\text{min}} \approx 0{,}00316
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}003157894728 \times 100 = 0{,}3157894728
]
Gerundet:
[
P_{\text{min}} \approx 0{,}32,%
]
Obergrenze
Für die größte plausible Erfolgswahrscheinlichkeit wird mit den größeren Faktoren gerechnet:
[
P_{\text{max}} = \frac{1}{76} \cdot 0{,}6 \cdot 0{,}8
]
Wieder:
[
\frac{1}{76} = 0{,}0131578947
]
Erster Rechenschritt:
[
0{,}0131578947 \cdot 0{,}6 = 0{,}00789473682
]
Zweiter Rechenschritt:
[
0{,}00789473682 \cdot 0{,}8 = 0{,}006315789456
]
Gerundet:
[
P_{\text{max}} \approx 0{,}00632
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}006315789456 \times 100 = 0{,}6315789456
]
Gerundet:
[
P_{\text{max}} \approx 0{,}63,%
]
Ergebnis der Rechnung
Damit ergibt sich aus dem Modell:
[
P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46,%
]
mit einer plausiblen Bandbreite von:
[
0{,}32,% \text{ bis } 0{,}63,%
]
Diese Bandbreite beschreibt das statistische Wahrscheinlichkeitsrisiko für die vollständige Abwendung eines Windenergieprojekts durch typische Bürger-Einwendungen.
Kontrollrechnung zur früheren, weiteren Zielgröße „voller oder teilweiser Erfolg“
Falls nicht nur vollständige Abwendung, sondern auch Teilerfolge gezählt werden, gilt:
[
x = 8,\quad n = 76
]
Dann:
[
P = \frac{8}{76}
]
[
8 \div 76 = 0{,}1052631579
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}1052631579 \times 100 = 10{,}52631579
]
Gerundet:
[
P \approx 10{,}53,%
]
Mit denselben Transferfaktoren:
[
P = 0{,}1052631579 \cdot 0{,}5 \cdot 0{,}7
]
Erster Rechenschritt:
[
0{,}1052631579 \cdot 0{,}5 = 0{,}05263157895
]
Zweiter Rechenschritt:
[
0{,}05263157895 \cdot 0{,}7 = 0{,}036842105265
]
Umrechnung in Prozent:
[
0{,}036842105265 \times 100 = 3{,}6842105265
]
Gerundet:
[
P \approx 3{,}68,%
]
Diese Zahl ist rechnerisch richtig, bezieht sich aber nicht auf die vollständige Abwendung, sondern auf die weiter gefasste Kategorie „voller oder teilweiser Erfolg“.
Zum Nachrechnen (für die Statistiker unter den Lesern)
Die Wahrscheinlichkeit einer Abwendung wird durch ein mehrstufiges mathematisches Modell dargestellt. Dabei wird der gesamte Verfahrensweg als Abfolge mehrerer Stufen modelliert.
Es werden vier Stufen unterschieden:
-
Planungsebene (Flächennutzungsplan, Regionalplanung)
-
Genehmigungsebene (immissionsschutzrechtliches Verfahren)
-
gerichtliches Eilverfahren
-
gerichtliches Hauptsacheverfahren
Die Gesamtwahrscheinlichkeit ergibt sich aus der Kombination der Erfolgswahrscheinlichkeiten dieser einzelnen Stufen.
Formal ergibt sich:
P(Abwendung)=P(A1)+(1−P(A1))⋅P(A2)P(\text{Abwendung}) = P(A_1) + (1 - P(A_1)) \cdot P(A_2)P(Abwendung)=P(A1)+(1−P(A1))⋅P(A2) +(1−P(A1))(1−P(A2))⋅P(A3)+ (1 - P(A_1))(1 - P(A_2)) \cdot P(A_3)+(1−P(A1))(1−P(A2))⋅P(A3) +(1−P(A1))(1−P(A2))(1−P(A3))⋅P(A4)+ (1 - P(A_1))(1 - P(A_2))(1 - P(A_3)) \cdot P(A_4)+(1−P(A1))(1−P(A2))(1−P(A3))⋅P(A4)
Dabei bezeichnet:
A1=Erfolg auf der PlanungsebeneA_1 = \text{Erfolg auf der Planungsebene}A1=Erfolg auf der Planungsebene A2=Erfolg im GenehmigungsverfahrenA_2 = \text{Erfolg im Genehmigungsverfahren}A2=Erfolg im Genehmigungsverfahren A3=Erfolg im gerichtlichen EilverfahrenA_3 = \text{Erfolg im gerichtlichen Eilverfahren}A3=Erfolg im gerichtlichen Eilverfahren A4=Erfolg im HauptsacheverfahrenA_4 = \text{Erfolg im Hauptsacheverfahren}A4=Erfolg im Hauptsacheverfahren
Zusätzlich können unterschiedliche Argumenttypen berücksichtigt werden:
-
Artenschutz
-
Immissionsschutz
-
Wasser- und Bodenschutz
-
Landschaftsschutz
-
Verfahrensfehler oder Defizite in der Umweltverträglichkeitsprüfung
Werden mehrere Argumenttypen gleichzeitig vorgebracht, kann ihre kombinierte Wirkung mathematisch über eine sogenannte Noisy-OR-Aggregation beschrieben werden:
P(As∣K)=1−∏(1−ps,k)P(A_s \mid K) = 1 - \prod (1 - p_{s,k})P(As∣K)=1−∏(1−ps,k)
Dabei bezeichnet:
ps,k=Erfolgswahrscheinlichkeit des Argumenttyps k auf der Stufe sp_{s,k} = \text{Erfolgswahrscheinlichkeit des Argumenttyps } k \text{ auf der Stufe } sps,k=Erfolgswahrscheinlichkeit des Argumenttyps k auf der Stufe s
Zur statistischen Schätzung dieser Wahrscheinlichkeiten kann ein bayesianisches Modell verwendet werden:
x∼Binomial(n,p)x \sim \text{Binomial}(n,p)x∼Binomial(n,p) p∼Beta(a,b)p \sim \text{Beta}(a,b)p∼Beta(a,b) p∣x,n∼Beta(a+x, b+n−x)p \mid x,n \sim \text{Beta}(a+x,\; b+n-x)p∣x,n∼Beta(a+x,b+n−x)
Das Posterior-Mittel ergibt sich zu:
E[p]=a+xa+b+nE[p] = \frac{a+x}{a+b+n}E[p]=a+b+na+x
Für die empirische Ausgangsrechnung wird der statistische Datensatz mit
n=76n = 76n=76 x=1x = 1x=1
verwendet.
Das bedeutet:
-
n=76n = 76n=76 = insgesamt 76 erledigte Verfahren
-
x=1x = 1x=1 = davon 1 vollständiger Erfolg
Die Basiswahrscheinlichkeit berechnet sich damit als:
PBasis=xnP_{\text{Basis}} = \frac{x}{n}PBasis=nx
Einsetzen der Werte:
PBasis=176P_{\text{Basis}} = \frac{1}{76}PBasis=761
Division:
1÷76=0,01315789471 \div 76 = 0{,}01315789471÷76=0,0131578947
Gerundet:
PBasis≈0,0132P_{\text{Basis}} \approx 0{,}0132PBasis≈0,0132
Umrechnung in Prozent:
0,0131578947×100=1,315789470{,}0131578947 \times 100 = 1{,}315789470,0131578947×100=1,31578947
Gerundet:
PBasis≈1,32 %P_{\text{Basis}} \approx 1{,}32\,\%PBasis≈1,32%
Damit beträgt die unadjustierte Basiswahrscheinlichkeit eines vollständigen Erfolgs:
PBasis≈1,32 %P_{\text{Basis}} \approx 1{,}32\,\%PBasis≈1,32%
Nun wird das Transfermodell angewendet.
Es werden zwei Reduktionsfaktoren eingeführt:
f1=0,5f_1 = 0{,}5f1=0,5 f2=0,7f_2 = 0{,}7f2=0,7
Dabei bedeutet:
-
f1=0,5f_1 = 0{,}5f1=0,5: Nur ein Teil der Fälle ist überhaupt mit typischen Bürgerklagen vergleichbar.
-
f2=0,7f_2 = 0{,}7f2=0,7: Nur ein Teil der vollständigen Erfolge ist typischen Bürger-Einwendungen zuzurechnen.
Die Zielwahrscheinlichkeit für „Bürger + typische Einwendungen“ berechnet sich als:
PBu¨rger=PBasis⋅f1⋅f2P_{\text{Bürger}} = P_{\text{Basis}} \cdot f_1 \cdot f_2PBu¨rger=PBasis⋅f1⋅f2
Einsetzen des ungerundeten Basiswertes:
PBu¨rger=0,0131578947⋅0,5⋅0,7P_{\text{Bürger}} = 0{,}0131578947 \cdot 0{,}5 \cdot 0{,}7PBu¨rger=0,0131578947⋅0,5⋅0,7
Erster Rechenschritt:
0,0131578947⋅0,5=0,006578947350{,}0131578947 \cdot 0{,}5 = 0{,}006578947350,0131578947⋅0,5=0,00657894735
Zweiter Rechenschritt:
0,00657894735⋅0,7=0,0046052631450{,}00657894735 \cdot 0{,}7 = 0{,}0046052631450,00657894735⋅0,7=0,004605263145
Gerundet:
PBu¨rger≈0,00461P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}00461PBu¨rger≈0,00461
Umrechnung in Prozent:
0,004605263145×100=0,46052631450{,}004605263145 \times 100 = 0{,}46052631450,004605263145×100=0,4605263145
Gerundet:
PBu¨rger≈0,46 %P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46\,\%PBu¨rger≈0,46%
Damit ergibt sich als Punktwert:
PBu¨rger≈0,46 %P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46\,\%PBu¨rger≈0,46%
Bandbreite / Unsicherheitsintervall
Zur Bildung einer Bandbreite werden die Faktoren nicht als fest, sondern als variabel angenommen.
Es wird gesetzt:
f1∈[0,4; 0,6]f_1 \in [0{,}4;\; 0{,}6]f1∈[0,4;0,6] f2∈[0,6; 0,8]f_2 \in [0{,}6;\; 0{,}8]f2∈[0,6;0,8]
Untergrenze
Für die kleinste plausible Erfolgswahrscheinlichkeit wird mit den kleineren Faktoren gerechnet:
Pmin=176⋅0,4⋅0,6P_{\text{min}} = \frac{1}{76} \cdot 0{,}4 \cdot 0{,}6Pmin=761⋅0,4⋅0,6
Zunächst wieder:
176=0,0131578947\frac{1}{76} = 0{,}0131578947761=0,0131578947
Erster Rechenschritt:
0,0131578947⋅0,4=0,005263157880{,}0131578947 \cdot 0{,}4 = 0{,}005263157880,0131578947⋅0,4=0,00526315788
Zweiter Rechenschritt:
0,00526315788⋅0,6=0,0031578947280{,}00526315788 \cdot 0{,}6 = 0{,}0031578947280,00526315788⋅0,6=0,003157894728
Gerundet:
Pmin≈0,00316P_{\text{min}} \approx 0{,}00316Pmin≈0,00316
Umrechnung in Prozent:
0,003157894728×100=0,31578947280{,}003157894728 \times 100 = 0{,}31578947280,003157894728×100=0,3157894728
Gerundet:
Pmin≈0,32 %P_{\text{min}} \approx 0{,}32\,\%Pmin≈0,32%
Obergrenze
Für die größte plausible Erfolgswahrscheinlichkeit wird mit den größeren Faktoren gerechnet:
Pmax=176⋅0,6⋅0,8P_{\text{max}} = \frac{1}{76} \cdot 0{,}6 \cdot 0{,}8Pmax=761⋅0,6⋅0,8
Wieder:
176=0,0131578947\frac{1}{76} = 0{,}0131578947761=0,0131578947
Erster Rechenschritt:
0,0131578947⋅0,6=0,007894736820{,}0131578947 \cdot 0{,}6 = 0{,}007894736820,0131578947⋅0,6=0,00789473682
Zweiter Rechenschritt:
0,00789473682⋅0,8=0,0063157894560{,}00789473682 \cdot 0{,}8 = 0{,}0063157894560,00789473682⋅0,8=0,006315789456
Gerundet:
Pmax≈0,00632P_{\text{max}} \approx 0{,}00632Pmax≈0,00632
Umrechnung in Prozent:
0,006315789456×100=0,63157894560{,}006315789456 \times 100 = 0{,}63157894560,006315789456×100=0,6315789456
Gerundet:
Pmax≈0,63 %P_{\text{max}} \approx 0{,}63\,\%Pmax≈0,63%
Ergebnis der Rechnung
Damit ergibt sich aus dem Modell:
PBu¨rger≈0,46 %P_{\text{Bürger}} \approx 0{,}46\,\%PBu¨rger≈0,46%
mit einer plausiblen Bandbreite von:
0,32 % bis 0,63 %0{,}32\,\% \text{ bis } 0{,}63\,\%0,32% bis 0,63%
Diese Bandbreite beschreibt das statistische Wahrscheinlichkeitsrisiko für die vollständige Abwendung eines Windenergieprojekts durch typische Bürger-Einwendungen.
Quellen
Wind-an-Land-Gesetzgebung / Windenergieflächenbedarfsgesetz
https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/ExterneLinks/wind-an-land-gesetz.html
Bundesnaturschutzgesetz § 45b – Windenergie an Land
https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__45b.html
IW-Gutachten – Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2021/Gutachten-IW-Planungs-und-Genehmigungsverfahren.pdf
OVG Nordrhein-Westfalen – Urteil 22 D 106/23.AK
https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/ovg_nrw/j2024/22_D_106_23_AK_Urteil_20240906.html
OVG Nordrhein-Westfalen – Urteil 22 D 47/23.NE
https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/ovg_nrw/j2024/22_D_47_23_NE_Urteil_20240702.html
OVG Nordrhein-Westfalen – Urteil 7 D 213/23.AK
https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/ovg_nrw/j2025/7_D_213_23_AK_Urteil_20250325.html
Rechtsprechungsübersicht Windenergie
https://www.gleisslutz.com/de/know-how/rechtsprechungsupdate-2024ii-windenergieanlagen-land-der-gerichtlichen-praxis
Windenergie in Deutschland
https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_Deutschland
Offshore-Windpark Butendiek
https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Windpark_Butendiek